Stockerau

Erstellt am 25. Januar 2018, 05:00

von Michaela Höberth

Martin Peterl: „Fan von SPÖ-Kampagne“. Neben den Bezirksthemen griffen die Kandidaten vor den Wahlen auch die heißen Eisen der Bundespolitik auf.

Die SP-Bezirkskandidaten und Stockeraus SP-Stadtchef Helmut Laab stehen hinter Spitzenkandidat Franz Schnabl: Thomas Seifert, Sandra Gerbsch-Kreiner, Helmut Laab, Bezirkskandidat Martin Peterl, Wolfgang Kowar und Gabriele Frithum.  |  Höberth

Wohnungsmarkt, Arbeitsmarkt und öffentlicher Verkehr – diese Themen haben für SP-Bezirkskandidat Martin Peterl Priorität. Die Diskussionen zur „Beschäftigungsaktion 20.000“ will er aber dennoch nicht unkommentiert lassen: „Die Anforderung war, 230 Dienstverhältnisse für Langzeitarbeitslose über 50 zu schaffen. Diese Arbeitsplätze hätten wir im Bezirk gehabt“, kritisiert er das jähe Aus der Aktion durch die Bundesregierung.

"In die richtige Kerbe geschlagen"

Stolz ist Peterl hingegen auf die umstrittene Kampagne von SP-Spitzenkandidat Franz Schnabl: „Es hat eine Kampagne gebraucht, die Aufmerksamkeit erregt. Wenn man sieht, wie viele Berichte und wie viel Feedback wir dafür bekommen, ist klar, dass wir damit in die richtige Kerbe geschlagen haben“, ist Peterl überzeugt.

Kandidatin Sandra Gerbsch-Kreiner ging mit dem neuen Familienbonus hart ins Gericht: „Bei diesem Modell bekommen die viel, die Geld haben, da der Bonus steuerabhängig und daher aufs Einkommen bezogen ist. Diejenigen, die aber wirklich Unterstützung brauchen, bleiben auf der Strecke“, ortet sie Verfehlungen. Geht es nach Peterl, muss nun dringend in der Kinderbetreuung nachjustiert werden: „Die Kindergärten dürfen nicht um 16 Uhr schließen, die Nachmittagsbetreuung muss kostenlos sein.“