Stockerau

Erstellt am 05. April 2017, 04:00

von Michaela Höberth

Neuer Kreisverkehr: Weniger Tempo, mehr Sicherheit. Bald sollen die Probleme bei der Wiesener Straße der Vergangenheit angehören.

Mit dem neuen Kreisverkehr an der Kreuzung zur Wiesener Straße will man allen Verkehrsteilnehmern – Fußgängern, Radfahrern und Autolenkern – gerecht werden. Die NÖN war beim Lokalaugenschein mit SP-Bürgermeister Helmut Laab sowie Josef Stadler und Georg Schwarzer vom Bauamt dabei.  |  Höberth

Eines war für SP-Stadtchef Helmut Laab von Anfang an klar: „Wir wollten hier keine Ampel!“ Stattdessen wird bald ein Kreisverkehr die Verkehrssituation in der Eduard-Rösch-Straße an der Kreuzung zur Wiesener Straße beruhigen.

Tag für Tag herrscht hier viel Verkehr in Richtung der Fachmarktzentren und der Autobahnauffahrt Ost. Die Wohnbauten in der Wiesener Siedlung brachten noch zusätzliche Autos. Wer aus dieser Richtung kommt und Richtung Autobahn abbiegen will, der muss oft lange auf eine Lücke warten.

„Ein Kreisverkehr ist die beste Lösung. Wir haben hier bereits zwei Ampeln, das hätte einen Rückstau gebracht.“Georg Schwarzer, Bauamt

„Wir haben hier bereits zwei Ampeln in unmittelbarer Nähe. Das hätte einen Rückstau gebracht“, so Georg Schwarzer vom Bauamt. Der Kreisverkehr wird dafür sorgen, dass die Kreuzung sicherer wird – und das Tempo der Autofahrer drosseln.

Zwei bis drei Monate Bauzeit

In gut einer Woche sollen die Arbeiten beginnen. Schon jetzt lassen Markierungen erahnen, wo der Kreisverkehr verlaufen wird. Für die Umsetzung ist es nötig, die Böschung neben der Rösch-Straße aufzuschütten. „Gebaut wird dann zwei bis drei Monate. Die Straße soll aber weiterhin befahrbar sein. Nur einen Tag lang werden wir sperren müssen, der Verkehr wird dann durch die Jessernigg-Straße umgeleitet“, so Schwarzer.

Doch auch für die Fußgänger und Radfahrer soll das Teilstück sicherer werden: Derzeit erarbeitet man eine Lösung, wie die Brücke verbreitert werden kann. Die Radfahrer könnten über Begleitbrücken zu beiden Seiten geführt werden. „Damit ist der Anschluss zum Radweg gegeben“, so Laab. Auf einen Vorschlag der FPÖ hin soll für mehr Sicherheit eine Abgrenzung zur Fahrbahn entstehen.