Erstellt am 07. März 2016, 09:15

von Bernhard Preineder

Trauer um Karl Laimer. Am 8. März wird die Urne von Karl Laimer bestattet. Nicht nur für seine Familie und die Gemeinde ist sein Tod ein großer Verlust.

Karl Laimer war nicht nur ein Politiker und ein Mensch mit Herz, sondern auch ein Winzer und beliebter Heurigenwirt. Nicht nur seinen Gästen wird er fehlen. Foto: Preineder  |  NOEN, Preineder

Kaum ein anderer prägte die Geschicke der Marktgemeinde so, wie Karl Laimer. Er war nicht nur Politiker mit Handschlagqualität, Weinbauer und Heurigenwirt, er setzte sich auch für humanitäre Zwecke und in ganz besonderem Maße auch für den Umweltschutz ein. Am 24. Februar verstarb Karl Laimer nach langen und schweren Leiden im 64. Lebensjahr.

Vor mehr als 30 Jahren, exakt im Jahre 1985, zog er für die ÖVP in den Gemeinderat. Ab 1994 bis 2002 war er geschäftsführender Gemeinderat und von 2004 bis 2015 Vizebürgermeister. In sein Aufgabengebiet fielen Wohnungsangelegenheiten, Liegenschaften und Waldbesitz. Für seine Verdienste wurde er mit dem goldenen Ehrenzeichen der Marktgemeinde ausgezeichnet.

Neben seiner politischen Tätigkeit setzte er sich immer wieder für soziale Zwecke ein. So war es ihm ein großes Anliegen, beim Verein „Langenzersdorfer helfen Langenzersdorfern“ mitzuwirken. Unter anderem konnte dadurch ein Fahrzeug für einen Behinderten finanziert werden. Erst 2014 erhielt für seine Verdienste anlässlich des gemeinsamen Projekts mit Global 2000 „Naturschutz (er)leben“ und dem Wildbienen-Wanderweg am Bisamberg den Niederösterreichischen Naturschutzpreis verliehen.

Den Langenzersdorfern wird Laimer, der auch Bezirks-Weinbauvereinsobmann war, als Heurigenwirt mit Herz in Erinnerung bleiben, bei dem man stets gerne einkehrte.

Karl Laimer hinterlässt drei Kinder, Silvia, Peter und Sonja sowie seine Frau Gertrud. Auch Bürgermeister Andreas Arbesser verlor einen Kollegen und guten Freund und bringt es auf den Punkt: „Er hat sich durch sein Pflichtbewusstsein und mit seiner Rechtschaffenheit in hohem Maße um unsere Gemeinde verdient gemacht. Wir werden dem Verstorbenen immer ein ehrendes Andenken bewahren.“