Erstellt am 30. November 2015, 14:28

von Dieter Rathauscher

Uferhaus Konrad - "Ich liebe den Platz". Keine Gelsen, kein Hochwasser und schönes Wetter - das Uferhaus Konrad in Stockerau hat sich in seiner ersten Saison prächtig geschlagen.

Gabriele Seidl-Pass kann sich über eine gelungene erste Saison freuen.  |  NOEN, Dieter Rathauscher

Am Nationalfeiertag sperrte Gabriele Seidl-Pass zum letzten Mal in dieser Saison das Uferhaus Konrad und noch einmal fand ein enormer Besucherstrom den Weg zu diesem neu eröffneten Treffpunkt in der Au. An den Adventssonntagen (ab 11.00 Uhr) bis einschließlich 20. Dezember gibt es noch ein Frühstücksangebot, dann kehrt die Winterruhe bis zum nächsten März ein.

Gabriele Seidl-Pass zieht Bilanz: „Es war eine sehr gute Saison, es gab keine Gelsen, kein Hochwasser und das schöne Wetter war natürlich auch mit ein Grund für den Zuspruch. Viele Stammgäste von früher sind wieder gekommen, aber auch viele neue Gäste haben uns schätzen gelernt.“ Durch die Verbindung zur Schule‚ Integrative Lernwerkstatt Brigittenau, und zum Zirkus Chaos kamen auch viele Wiener Gäste ins Uferhaus.

Für Betreiberin war es ein Sprun ins kalte Nass

Auch für Feste und Geburtstagsfeiern hat sich der Platz etabliert. Für die neue Betreiberin war es ein Sprung ins kalte Wasser. Seidl-Pass im NÖN-Gespräch: „Ich habe das gemacht, weil ich den Platz liebe. Es war mir ein Anliegen ihn wieder zu beleben.“ Da gab es zwar durch ihre Mutter eine Verbindung zum Gastgewerbe, aber eigentlich ist Gabriele Seidl-Pass in der Erwachsenenbildung tätig mit 25-jähriger Erfahrung im Projektmanagement. Wahrscheinlich hat es auch deshalb gut funktioniert.

Von Anfang an hat sich der Betrieb auf Getränke und ein kleines Speisenangebot beschränkt, richtig gekocht wurde nicht. Die so beliebten Kuchen wurden alle selbst gebacken.

Alle Hilfskräfte sind angemeldet, auch die Kinder, wenn sie aushelfen. Seidl-Pass resümiert über ihre erste Saison: „Wir haben in dieser Saison viel gelernt. Wir wissen schon, wo wir im nächsten Jahr nachbessern und wo wir das Angebot reduzieren werden.“