Erstellt am 10. Dezember 2015, 05:58

von Markus Glück

Unfall befeuert Debatte. Nach Crash bei Kreuzung Leobendorferstraße/Dabschstraße fühlt sich SPÖ in Forderung nach Ampel bestätigt. Stadtplaner prüfen mögliche Maßnahmen.

Ein Unfall zwischen einem Radfahrer und einem Autolenker gibt der Debatte um eine Ampelanlage in diesem Bereich neuen Zündstoff.  |  NOEN, Glück

Im Frühjahr nutzte die SPÖ eine Facebook-Diskussion um mehr Verkehrssicherheit bei der Ecke Leobendorferstraße/Dabschstraße, um eine Ampelanlage zu fordern.

Nun war es lange Zeit ruhig um die Installierung einer solchen Anlage – bis letzte Woche, als ein Autofahrer in diesem Bereich einen Radfahrer erwischte, der mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus gebracht werden musste.

„Durch den Unfall fühlen wir uns bestätigt, es zeigt sich, wie wichtig an dieser Stelle eine Verkehrsentschärfung ist“, sagt SP-Stadtrat Martin Peterl gegenüber der NÖN. Er verweist in der Diskussion darauf, dass sich in unmittelbarer Nähe auch ein Kindergarten befindet: „Nicht auszudenken, wenn noch etwas Schlimmeres passiert. Es ist Zeit, dass unser Bürgermeister mit seinen Parteikollegen vom Land Niederösterreich endlich eine Lösung findet.“

Kreuzung: Derzeit keine Unfallhäufungsstelle

Der Abteilungsleiter des Kor-neuburger Bauamts, Wolfgang Schenk, erklärt, dass sich die Planer im Rahmen des Mobilitätskonzepts verschiedene Kreuzungen in der Stadt, darunter auch die Kreuzung in der Leobendorferstraße, anschauen werden.

„Wir werden uns ansehen, wo Handlungsbedarf besteht. Derzeit ist diese Kreuzung aber keine Unfallhäufungsstelle“, gibt Schenk auch zu bedenken, dass die Errichtung einer Ampelanlage zwischen 100.000 und 150.000 Euro kostet.

Was denkst du darüber? Jetzt abstimmen!