Großmugl

Erstellt am 20. Juli 2016, 05:00

von Veronika Löwenstein

Sorge um den Leeberg in Großmugl. Seit dem Bestreben der Gemeinde, als Sternlicht-Oase in den erlesenen Kreis des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen zu werden, ist Großmugl weit über die Grenzen des Bezirks bekannt.

Der 16 Meter hohe Tumulus war namensgebend für die Gemeinde Großmugl. Mittlerweile besteigen immer mehr Besucher den Grabhügel, sehr zum Missfallen des Denkmalamts.  |  Bwag/ Wikimedia

Die beste Sicht in den erleuchteten Nachthimmel hat man vom unter Denkmalschutz stehenden Leeberg, der zu diesem Zweck von immer mehr Menschen bestiegen wird. Das Bundesdenkmalamt beobachtet das Treiben mit Argusaugen und zunehmender Sorge.

„Es haben sich bereits ausgetretene Pfade gebildet“, ortet Margit Kohlert von der NÖ-Abteilung des Denkmalamts eine Gefährdung des Hügelgrabs aus der Hallstattzeit. Man unterstützte daher die Initiative der Gemeinde, die mittels Umfeldgestaltung den Fokus vom Leeberg ablenken möchte. Der Vorschlag eines Künstlers liegt bereits am Tisch.  Ortschef Karl Lehner spricht von einem „Ablenkungsmanöver“.

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