Ernstbrunn

Erstellt am 21. Oktober 2016, 05:00

von Michaela Höberth

„Die Marke hat gegriffen“. Der Wildpark Ernstbrunn verzeichnet jedes Jahr mehr Besucher. Heuer wurde abermals ein Rekord gebrochen: Rund 72.000 Gäste kamen in der Sommersaison.

Nicht zu übersehen: Die eigens designten Tafeln zur Bewerbung von Wildpark und Wolf Science Center sind rund um die Destinationen anzutreffen.  |  Höberth

Bei einer Fahrt durch Ernstbrunn springen sie einem sofort ins Auge: die neuen Hinweistafeln zum Wildpark Ernstbrunn und zum Wolf Science Center. „Es geht darum, Besucher auf die Destinationen aufmerksam zu machen“, ist Bürgermeister Horst Gangl ein Fan der Schilder.

Besucherleitsystem wird entwickelt

Entworfen wurden die Tafeln von einer Designerin. Das Wolf Science Center wird durch einen schwarzen Wolf repräsentiert, ein knallrotes Wildschwein weist den Weg zum Wildpark. Und bald werden die Schilder mit weiteren Hinweistafeln ergänzt:

„Mit 2017 soll in der Region ein Besucherleitsystem verwirklicht werden“, kündigt Gangl an. Regionsübersichtstafeln – natürlich ausgestattet mit digitalem Informationsabruf – und Gemeindeinfotafeln werden an zentralen Orten über die Highlights informieren. „Auch für die Mountainbike-Strecke wird es eine neue Beschilderung geben“, so Gangl. 2018 sollen zudem noch Aktivitätentafeln folgen, die das sportliche Angebot auf einem Blick darstellen.

„Wir hatten 60.000 zahlende Besucher. Besonders stark waren Mai und August mit 10.000 Gästen in diesen beiden Monaten.“

Sebastian Schmid, Förster

Das Aushängeschild der Region bleibt aber nach wie vor der Wildpark: „Wir hatten einen fantastischen Sommer!“, freut sich Förster Sebastian Schmid. 60.000 zahlende Gäste statteten den Tieren einen Besuch ab, mit den Gratiseintritten liegt man bei 72.000. Ein Rückblick auf die letzten Jahre zeigt: Die Zahlen gehen stetig nach oben. Highlights waren die süßen Wolfswelpen.

„Die Marke Wildpark hat mittlerweile gegriffen“, weiß auch Gangl. Große Meilensteine waren dabei die Renovierung der Anlage im Jahr 2007 sowie die Gründung des Wolf Science Centers 2009. „Hier spielt aber alles zusammen: Der Nostalgieexpress und der Naturparkbus, die Gemeinde, die Kleinregion und die Draisine“, ist Schmid überzeugt.