Erstellt am 26. Januar 2016, 04:18

von Bernhard Preineder

Zentrumszone als Ortskern mit Flair. Plaudern, Tratschen, Boccia spielen, Veranstaltungen besuchen: Das Projekt des Teams „Polar“ soll es möglich machen.

Der Enzo-Platz soll komplett autofrei werden. Hier wird es Möglichkeiten für Veranstaltungen geben. Parken kann man dann beim ehemaligen ADEG-Markt. Foto: Preineder  |  NOEN, Preineder
Ein Dolce-Vita-Feeling mitten im Ort, das verspricht das zukünftige Ortszentrum. Wie die NÖN berichtete, stellten vier Architektenteams ihre Pläne zur Gestaltung vor. Die Jury einigte sich schließlich auf das Planungsteam „Polar“.

Was die Jury und vor allem die Bevölkerung begeisterte, ist die Gesamtheit des Konzepts, das ein entspanntes Relaxen verspricht, einen Platz, um sich im verkehrsfreien Raum zu treffen, zu plaudern oder auch die ein oder andere Veranstaltung zu besuchen.

Eines steht jedenfalls schon fest: Im gesellschaftlichen Leben der Hanak-Gemeinde wird kein Stein auf dem anderen bleiben – und das im positivsten Sinne.

Ein Platz, um die Seele baumeln zu lassen

Und so soll diese „Oase“ künftig aussehen: Der Enzo-Platz wird komplett autofrei und präsentiert sich dann als perfekte Veranstaltungsfläche. Mittels einer Dachkonstruktion samt Seitenwänden wird eine Verbindung zu den sogenannten Schmatzergründen hergestellt, welche „UND“ heißen soll.

Hier bietet sich eine echte Begegnungszone an, etwa für das Marktfrühstück während des Wochenmarkts, aber auch mit Sitzgelegenheiten und der Möglichkeit, etwa Boccia zu spielen, sich zu treffen und zu tratschen – eben die Seele baumeln zu lassen.

Hilfreich dafür auch: Es wurde vorgeschlagen, die Schwarzvilla in ein Café samt Schanigarten umzubauen. Und weil es so schön ist, sollen auch Bäume und Gräser für das notwendige Ambiente sorgen.

Zahlreiche Optionen noch offengelassen

Die Schulstraße wird dann bis zur Klosterneuburgerstraße zu einer einheitlichen Begegnungszone umgestaltet. Was an Parkraum hier wegfällt, soll mit einem begrünten Parkbereich auf dem ehemaligen ADEG-Grundstück abgegolten werden. Hier ist auch eine Verbindung zum Billa-Parkplatz angedacht.

Besonders positiv sieht der Dorferneuerungsverein die Tatsache, dass man sich bei diesem Projekt zahlreiche Optionen offengelassen hat, sodass man auch später noch expandieren oder neue Ideen verwirklichen kann.

Wer sich darunter gar nichts vorstellen kann, für den soll es noch einmal die Möglichkeit geben, sich die Projekte anzusehen. Die Gemeinde hat jedenfalls vor, diese noch einmal der Öffentlichkeit zu präsentieren, ebenso wie die Fortsetzung des Bürgerbeteiligungsprozesses zu diesem Behufe.