Erstellt am 01. Oktober 2015, 14:36

20 Jahre Donau-Universität Krems. Unter dem Titel „Universität(en) für die Zukunft“ wurden heute, Donnerstag, mit einer Festveranstaltung 20 Jahre Donau-Universität Krems gemeinsam mit zahlreichen Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Bildung und Forschung gefeiert.

Feierten 20 Jahre Donau-Universität Krems: Bürgermeister Dr. Reinhard Resch, Univ.-Prof. Dr. Viktoria Weber, Vizerektorin für Forschung, Philip Flacke, Vorsitzender der Österreichischen Hochschülerschaft, Vizekanzler und Wissenschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner, Rektor Mag. Friedrich Faulhammer, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Univ.-Prof. Dr. Monika Kil, Vizerektorin für Lehre/Wissenschaftliche Weiterbildung, und Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka. (v.l.n.r.)  |  NOEN, NLK Johann Pfeiffer
Es sei hier gelungen, Visionen umzusetzen, sagte Landeshauptmann Erwin Pröll im Gespräch mit Moderator Tarek Leitner. „Wir wollten eine Wissenschaftsinfrastruktur aufbauen, auf der man weiterbauen kann“, so Pröll. Es sei darum gegangen, mit der Donau-Universität Krems den bestehenden großen Universitäten in Wien „nicht Konkurrenz zu machen, sondern den Marktbedarf abzudecken."
 
Mit der Donau-Universität Krems habe man ein Angebot für die Jugendlichen in Niederösterreich schaffen wollen. Dass es heute 91 Staaten sind, von denen die Absolventen herkommen, sei großartig und zeige, dass man der Europaidee mit der Donau-Universität Krems einen zusätzlichen Impuls geben hat wollen. „Für Niederösterreich bedeutet die Donau-Universität Krems natürlich eine Zukunftsperspektive – auch jetzt 20 Jahre danach“, so der Landeshauptmann. Das Promotionsrecht bezeichnete er als „gute Grundlage für die weitere Entwicklung“.

"Besondere universitäre Atmosphäre"

Der Campus Krems solle sich auch weiterhin gut entwickeln. Hier gebe es ein gutes Zusammenspiel von Donau-Universität Krems, der IMC Fachhochschule Krems und der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften. Hier spüre man eine „eine besondere universitäre Atmosphäre, die anregt zu Innovationskraft“, so Pröll. Die Stadt sei dadurch internationaler geworden. Diese Internationalität gelte es weiter voranzutreiben, denn es sei wichtig, dass man Niederösterreich kenne und mit einem entsprechenden Profil anerkenne, um in der internationalen Konkurrenz bestehen zu können.

"Treffer zur richtigen Zeit"

Mit der Donau-Universität Krems habe man „den richtigen Treffer zur richtigen Zeit“ gehabt, so Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner. Die Donau-Universität Krems sei eine Institution, die ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehme und vorausschauend Themen aufgreife, so etwa das der Migration. Die Donau-Universität Krems verfüge über einen großen Vorsprung im Bereich der Weiterbildung, betonte er.

„Heute vor 20 Jahren haben die ersten Studierenden an der Donau-Universität Krems begonnen“, so Rektor Friedrich Faulhammer, der in seinen Begrüßungsworten die wesentlichen Eckpunkte und Meilensteine der Donau-Universität Krems hervorhob, so etwa: „Die Donau-Universität Krems ist bis heute die einzige öffentliche Universität für Weiterbildung im deutschsprachigen Raum“ und „Die Donau-Universität Krems ist die erste öffentliche Universität in Österreich, deren PhD-Studien nach internationalen Maßstäben akkreditiert sind.“ Faulhammer bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit Bund, Land Niederösterreich und der Stadt Krems.