Erstellt am 15. Oktober 2015, 03:57

von Thomas Werth

300 Stücke landen jährlich im Kremser Fundamt. Von Handys bis Führerscheine: Im Kremser Fundamtwartet eine Vielzahl verlorener Gegenstände auf seine Besitzer.

Rund 300 Gegenstände - meist Schlüssel und Handys - landen jährlich bei Brigtte Fischer im Fundamt.  |  NOEN, Foto: Stadt Krems

Rund 300 verlorene Gegenstände landen jährlich im Kremser Fundamt. „Am häufigsten kommen Handys und Schlüssel zu uns“, erklärt die zuständige Magistratsmitarbeiterin Brigitte Fischer. Auch Kleidungsstücke werden regelmäßig abgegeben, weil auch die Fundgegenstände aus den Zügen mit dem Endbahnhof Krems ins Kremser Fundamt kommen.

Ebenso landen Brillen, Bankomatkarten, Regenschirme, Geldbörsen, Führerscheine, Räder, Schülerausweise, Schlafsäcke, Helme, Ringe und Sparbücher laut Fischer häufig am Fundamt.

Auch Heizkörper unter Fundstücken

Doch natürlich gehören auch ungewöhnliche Funde dazu. Ein Heizkörper etwa, der – wie berichtet – auf der S 5-Auffahrt gefunden wurde, zählt da ebenso dazu wie eine schwere Werkzeugtasche, ein Zelt oder ein Rad mit Anhänger.

Fischer rät jedenfalls, bei einem Verlust häufiger beim Fundamt nachzufragen: „Es kommt manchmal vor, dass es länger dauert, bis Fundgegenstände bei uns einlangen. Wir haben in der Vorwoche einen Mopedschlüssel erhalten, den uns ein Finder aus dem Waldviertel mit der Post geschickt hat. Man sollte nicht zu schnell die Hoffnung aufgeben.“

Die Gegenstände werden mindestens ein Jahr aufbewahrt. Wenn sie nicht abgeholt werden, werden sie – je nach Art des Fundstücks – landen sie bei Hilfseinrichtungen, am Rad-Flohmarkt, in der Ö3-Wundertüte oder am Sperrmüll.

Das Fundamt gibt es auch online unter fundamt.gv.at .