Erstellt am 12. Mai 2016, 04:44

von Sabine Knoll

Abholzung schockte Further. Bäume und Sträucher von der Fladnitzmündung donauabwärts fielen der Dammpflege der viadonau zum Opfer.

 |  NOEN, Symbolbild

Rodungsarbeiten des Wasserstraßenbetreibers via donau schockten eine Spaziergängerin auf ihrer Lieblingshunderoute von der Fladnitzmündung donauabwärts. „Offenbar möchte man die wunderschöne Aulandschaft am Treppelweg durch eine Graslandschaft in Autobahnbreite ersetzen. Ich frage mich, weshalb? Die Baumgruppen und Sträucher boten mir Schutz vor Sonne und Wind, den Vögeln gaben sie Nistgelegenheit. Warum wird ein derartig schönes Ausflugsgebiet so rücksichtslos zerstört?“, fragt Sigrid Einsiedl in einem Leserbrief an die NÖN.

Eine Rückfrage bei viadonau brachte Licht ins Dunkel: „Es handelt sich um Dammpflegemaßnahmen. Die Sicherheit in puncto Hochwasserschutz wäre sonst gefährdet. Deshalb wird das Gebiet in einen Trockenrasen umgewandelt. Der Plan wurde von unserem Ökologieteam entwickelt und wird Flora und Fauna fördern.“

Vögel werden zwar künftig keine Nistplätze mehr in den Bäumen und Sträuchern finden, dafür sollen Bienen durch die blühenden Wiesen schwärmen, versicherte man seitens der viadonau.