Erstellt am 18. März 2016, 04:24

von Gertrude Schopf

Aggsbach Markt: Seilbahn-Pläne in Arbeit. Wie das Gondelprojekt von Aggsbach Markt nach Aggsbach Dorf aussehen könnte, wird von Studenten erarbeitet.

Begleiten die „Concrete Student Trophy“ zum Seilbahn-Konzept: Frank Huber (Zement & Beton-GesmbH), Vize bürgermeister Josef Kremser, Brigitte Mang (Weltkulturerbe), Altbürgermeister Anton Draxler aus Aggsbach Dorf, Michael Bitterl (Doppelmayr Seilbahnen) und die Universitätsassistenten Rüdiger Suppin (Wien) und Dirk Schlick (Graz).  |  NOEN, Johann Lechner

Der Plan, die beiden Aggsbach-Orte nördlich und südlich der Donau mit einer Gondel-Seilbahn zu verbinden, nimmt immer konkretere Formen an. Vergangene Woche machten sich Architektur- und Bauingenieur-Studenten der Unis Graz und Wien zwei Tage lang vor Ort ein Bild der Lage. Sie erhielten von Experten Informationen zu Technik, Umwelt, Welterbe und Landschaft.

Mit dabei waren unter anderem Vizebürgermeister Josef Kremser und Altbürgermeister Anton Draxler von der „Interessensgemeinschaft Pendelbahn Wachau“ und ein Mitarbeiter der Doppelmayr-Seilbahnen.

Die Studenten werden nun gruppenweise Entwürfe und Pläne erarbeiten, die bei einem Wettbewerb der Zementindustrie („Concrete Students Trophy“) eingereicht, bewertet und auch prämiert werden. Für die beiden Aggsbach-Gemeinden ergibt sich damit die (kostenlose) Möglichkeit zu sehen, ob und wie das Projekt aussehen und funktionieren könnte.

Derzeit wird ja auch eine Leader-Studie erstellt, die die Wirtschaftlichkeit einer solchen Einrichtung für die Region analysiert und bewertet. „Die Seilbahn würde beide Gemeinden als Ausflugsort und Naherholungsgebiet noch beliebter machen“, freuen sich Kremser und Draxler über die Unterstützung bei der Projekt-Realisierung.