Bergern im Dunkelsteinerwald , Melk , Mautern an der Donau

Erstellt am 29. April 2017, 05:16

von NÖN Redaktion

Seltene Frösche in der Wachau gesucht. Das Vorkommen von Laubfrosch und Gelbbauchunke sowie weiterer seltener Arten wird registriert.

Das Vorkommen von Laubfrosch (Bild) und Gelbbauchunke wird in der Wachau immer seltener. Derzeit läuft eine Zählung dieser Amphibienarten.  |  W. Gamerith

Im Rahmen des Life-Projektes Auenwildnis Wachau findet eine Amphibienerhebung zwischen Melk und Mautern mit Schwerpunkt Donauraum statt. Stillgewässer in Donaunähe werden vom Amphibienexperten Axel Schmidt bis zum Sommer mehrmals kontrolliert. Die Laichsaison von Erdkröte und Braunfrosch ist beendet, Laichballen und Krötenschnüre sind zu beobachten.

Nun sind auch Arten wie der Laubfrosch, die Gelbbauchunke sowie verschiedene Wasserfrösche, Molche und Salamander dabei abzulaichen. Zusätzlich finden auch Amphibienvorträge in Wachauer Schulen und Exkursionen zu Laichgewässern statt. Ziel des Amphibienprojektes ist es, das Vorkommen der Amphibien zu kartieren und in der gesamten Wachau 20 Amphi bienlaichgewässer anzulegen.

Das Vorkommen von Gelbbauchunke (Bild) und Laubfrosch wird in der Wachau immer seltener. Derzeit läuft eine Zählung dieser Amphibienarten. Foto: W. Gamerith  |  W. Gamerith

Die ersten Tümpel wurden heuer bereits bei Oberbergern und im Raum Melk gebaggert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt bei den europaweit gefährdeten Arten Donaukammmolch und Gelbbauchunke. Im Zuge des Projektes wurden in der Wachau bisher zwölf Amphibienarten festgestellt. Der Bestand ist in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen. Sehr seltene Arten sind Knoblauchkröte, Moorforsch, Kammmolch, Laubfrosch und Gelbbauchunke.

Wer also Vorkommen dieser Arten, speziell von Gelbbauchunken und Laubfröschen aus der Wachau, kennt, sollte dies Axel Schmidt unter 0680/ 11880088 melden.