Erstellt am 24. März 2016, 04:14

von Thomas Werth

Bäume verzögern Start des Brauhofs. Geplante Eröffnung wird von 30. April auf den 20. Mai verlegt. Wegen eines kaputten Baums gibt es verstärkte Kontrollen.

Das Brauhof-Team wurde vervollständigt, Franz Meister wird von Martin Zimierski und Josef Böhmer (von links) unterstützt. Mit der Eröffnung muss sich das Trio aber bis 20. Mai gedulden.  |  NOEN, Foto: privat

Nichts wird es mit der geplanten Eröffnung des Brauhof-Biergartens am 30. April - stattdessen werden erst am 20. Mai die ersten Gäste bewirtet. Grund für die Verzögerung sollen Baumgutachten sein, die eingeholt werden.

Daher wurde auch die Bauverhandlung auf den 18. April verschoben. Denn bei den Arbeiten wurde festgestellt, dass ein Baum starke Schäden aufweist. „Dadurch werden jetzt alle Bäume kontrolliert“, erklärt Hausherr Othmar Seidl.

Über die Gerüchte, es würden absichtlich die Wurzeln von Bäumen beschädigt werden, damit ein Umschneiden gerechtfertigt sei, kann Seidl nur den Kopf schütteln: „Die Bäume sind das Herzstück des Biergartens. Sollte tatsächlich ein Baum aufgrund von Schäden entfernt werden müssen, wird er nachgepflanzt.“

Ab 2017 „Außenstelle“ des Münchner Hofbräuhauses 

Bekannt ist mittlerweile auch, wer die Geschicke des Brauhofs leiten wird. Franz Meister wird von Martin Zimierski und Josef Böhmer unterstützt, die in Korneuburg unter anderem das Rathauscafé betreiben. „Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Unternehmer nicht immer gute Gastronomen sein müssen, daher haben wir Unterstützung für Franz Meister organisiert, die keine Unbekannten in der Branche sind“, erklärt Seidl.

Wie berichtet, findet im Brauhof heuer eine Übergangsperiode mit 350 Plätzen im Biergarten statt, ehe 2017 der Brauhof als „Außenstelle“ des Münchner Hofbräuhauses mit 740 Sitzplätzen in den Vollbetrieb geht.