Bergern im Dunkelsteinerwald

Erstellt am 11. Oktober 2016, 04:22

von Thomas Werth

„Bürgermeister des Jahres“ ist Bergerns Roman Janacek. Roman Janacek wurde bei österreichweitem Voting zum Sieger gekürt. Für die Gemeinde gab es zusätzlich einen zweiten Platz.

Roman Janacek (Zweiter von rechts) wurde wie Margit Straßhofer (Pöggstall, „Bürgermeisterin des Jahres“) in Klagenfurt ausgezeichnet. Gratuliert haben unter anderem Innenminister Wolfgang Sobotka (Mitte) sowie Karl Moser (links) und Alfred Riedl vom NÖ Gemeindebund.  |  NOEN, Jacqueline Godany

Große Ehre für Bergerns Ortschef Roman Janacek: Er wurde beim vom Innenministerium initiierten „Österreichischen Gemeindepreis 2016“ am Donnerstag in Klagenfurt zum „Bürgermeister des Jahres“ gekürt. „Dass ich das gewinne, daran habe ich nicht gedacht“, erzählt er im NÖN-Gespräch.

Bei diesem Preis wurde Janacek zunächst per Online-Voting unter die besten sechs Bürgermeister des Landes gewählt und schlussendlich von einer unabhängigen Jury mit Personen aus Politik und Wirtschaft zum Sieger ernannt.

„Roman Janacek wurde für seine umgängliche und immer freundliche Art, seinen Umsetzungsdrang und seine Handschlagqualität nominiert, er setzt sich für die Interessen aller Altersgruppen ein. Sein unbürokratischer Zugang, seine Visionen für die Gemeinde umzusetzen, zeichnen ihn aus“, hieß es bei der Laudatio beim 63. Österreichischen Gemeindetag.

"Zeigt Zufriedenheit der Bevölkerung"

Dass ein Ortschef einer 1.200-Seelen-Gemeinde bei einem österreichweiten Voting so gut abschneidet, ist für Janacek eine große Ehre: „Es ist wie eine gewonnene Wahl und zeigt die Zufriedenheit in der Bevölkerung. Wenn das dann auch noch eine Jury bestätigt, ist das doppelt schön.“

Wieder zu Hause angekommen, wurde ihm zu Ehren in Bergern ein Überraschungsfest organisiert. Dabei gab es doppelten Grund zum Feiern: Bergern wurde beim „Großen Gemeindepreis“ hinter der Stadtgemeinde Marchtrenk Zweiter.

Für Janacek hat die Auszeichnung auch einen Werbewert: „Ich bin mir sicher, dass Bergern vor der Veranstaltung nicht so viele gekannt haben.“