Krems

Erstellt am 06. Juli 2016, 10:25

von Udo Sagl

Kein Baubeginn: Strafe!. Das geplante Betonwerk beim Donauhafen beschäftigt die Behörden und die Stadtregierung. Denn der Bau sollte eigentlich seit zweieinhalb Jahren fertiggestellt sein.

Donauhafen Krems  |  Archiv

Eine schier unendliche Geschichte: Laut Amtsbescheid sollte das projektierte Betonwerk der Firma Lasselsberger schon seit Ende 2013 fertiggestellt sein – ist es aber nicht. Und das trotz vorangegangener Fristverlängerung.

Der ungewöhnliche Fall beschäftigt mittlerweile nicht nur das städtische Liegenschaftsamt, sondern auch die Rathauspolitik. Bürgermeister Reinhard Resch wurde im Gemeinderat mit einer Anfrage von KLS-Mandatar Wolfgang Mahrer konfrontiert.

„Ausdrücklicher Wunsch der Stadt Krems“

Mahrer verlangte vom Stadtchef umfassende Aufklärung über den aktuellen Stand der Dinge. Resch dazu grundsätzlich: „Der Bau eines fixen Betonwerkes im Kremser Hafenbereich ist ein ausdrücklicher Wunsch der Stadt Krems.“

Ende Juni habe die Firma Lasselsberger nun in Zusammenarbeit mit dem Ziviltechnik-Büro „Retter & Partner“ aktuelle Einreichunterlagen abgegeben. Diese seien mittlerweile im Rathaus bewilligt worden, erklärt der Bürgermeister.

Im Klartext: Der Baubeginn ist in greifbare Nähe gerückt. Also alles in bester Ordnung? Nicht ganz! Denn laut Vertragstext muss die Firma Lasselsberger wegen der mehrmaligen Verzögerung des Spatenstichs nun schon zum zweiten Mal Pönale zahlen.

Während die erste Konventionalstrafe 40.000 Euro ausmachte, werden nun weitere 30.000 Euro fällig.