Krems

Erstellt am 18. Juli 2017, 03:03

von Jutta Hahslinger

Kremser Gericht bei „A. H.“-Prozess unter Sonderschutz. Unter verstärkten Sicherheitsmaßnahmen beginnt ab dem 18. Juli ein mehrtägiges Schwurgericht gegen „A. H.“, dem unter anderem eine terroristische Straftat vorgeworfen wird.

Sonderbewachung: Das Landesgericht Krems wird ab dem 18. Juli 2017 für mehrere Tage zur Festung.  |  NÖN-Archiv

Zahlreiche Polizisten werden ab Dienstag, 18. Juli – und voraussichtlich bis Montag, 24. Juli – wegen eines hochkarätigen Prozesses am Landesgericht Krems „Gewehr bei Fuß“ stehen.

Ohne Kontrolle gibt es keinen Zutritt ins Gericht, ohne Akkreditierung wird der Zutritt in den Verhandlungssaal, wo das hochbrisante Schwurgericht stattfindet, verwehrt.

Vorwurf: Vom Waldviertel aus zu Mordanschlägen aufgerufen

Zur angeklagten Person „A. H.“ selbst hielt sich die Kremser Medienstelle bis kurz vor Prozessbeginn bedeckt. Dem Angeklagten wird die versuchte Bestimmung zu Mordanschlägen, Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung, Begehung einer terroristischen Straftat, Widerstand gegen die Staatsgewalt und Verleumdung vorgeworfen.

Dem Angeklagten A. H. wird unter anderem vorgeworfen, vom Waldviertel aus über Facebook, WhatsApp und Messenger zu Mordanschlägen durch Zünden und Werfen von Sprengsätzen im Nahen Osten aufgerufen zu haben.

Aufgrund eines Widerstandes gegen Justizwachebeamte sowie des Vorwurfes falscher Verdächtigungen gegen den Amtsarzt der Justizanstalt sowie gegen Justizwachebeamte muss sich A. H. auch wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt sowie Verleumdung vor Gericht verantworten.

Aus Sicherheitsgründen werden von den Niederösterreichischen Nachrichten auch keine prozessbeteiligten Personen wie Richter oder Ankläger namentlich genannt.