Krems

Erstellt am 16. April 2017, 03:57

von Gerhard Spanring

Wortgefechte über Royals und Wein in Krems. Sieben Teilnehmer kämpften beim „Poetry Slam“ in der Kultur Mitte um die Pokale.

„Poetry Slam“: „Susan Sunshine“ Susi Weissenbeck (2. Preis), „Slammmasterin“ Barbara Sabitzer, Simone Denk (3. Preis), „Barleigh von K“ Barbara Kermer (vorne); die Gemeinderäte Wolfgang Mahrer und Klaus Bergmaier, Rainer Tiefenbacher (1. Preis), Andreas Plammer, Andi Pianca (2. Preis ex aequo) und Kultur-Mitte-Obmann Franz Kral. Nicht im Bild: Willibald Zach.  |  NOEN, Gerhard Spanring

KREMS Ein „Poetry Slam“ ist ein Dichterwettstreit, bei dem selbstverfasste Lyrik, Kurzprosa, Rap oder Comedy-Beiträge fünf Minuten lang vorgetragen, vom „Slammaster“ kontrolliert und von fünf Juroren aus dem Publikum benotet werden. In den 80er Jahren in Chicago „erfunden“, breiteten sich diese Wortgefechte rasant über die ganze Welt aus und fanden nun auch schon zum achten Mal den Weg zur „Kultur Mitte“ in Krems.

Hier konnte Hausherr Franz Kral sieben Teilnehmer aus Wien und dem Raum Krems begrüßen. Als „Slammasterin“ fungierte Barbara Sabitzer in Vertretung von „Tschif“ Günther Windisch, der aus dem Krankenhaus Grüße sandte.

In den Lyrik- und Prosa-Vorträgen in Hochdeutsch, Mundart und Englisch ging es um Persiflagen von Innen- und Außenpolitik, den Besuch der Royals in Wien, um Wein, Sozialkritisches und eigene Befindlichkeiten. Die Preisverteilung mit Überreichung von Pokalen, gestiftet von Bürgermeister Reinhard Resch und den beiden Vizebürgermeistern sowie von den Gemeinderäten Mahrer und Lackner, nahmen die Gemeinderäte Klaus Bergmaier und Wolfgang Mahrer vor.