Erstellt am 22. Januar 2016, 09:49

von Thomas Werth

Donau-Uni: Deutlich mehr Geld vom Bund. Für die Donau-Uni Krems gibt es für die nächsten drei Jahre um fast 20 Prozent mehr Geld - insgesamt 30,2 Millionen Euro.

Der Bund stellt mehr Geld für die Unis zur Verfügung, davon profitiert auch die Kremser Donau-Uni.  |  NOEN, Suzy Stöckl

Die kleinste Uni des Landes verzeichnet den prozentuell höchsten Budgetzuwachs. In der neuen Leistungsvereinbarungsperiode 2016 bis 2018 gibt es vom Bund 30,2 Millionen Euro für die Donau-Uni Krems (DUK), um fast 20 Prozent mehr als in der letzten Periode.

Begründet wird das Plus mit der institutionellen Weiterentwicklung der DUK, vor allem mit dem Aufbau der PhD-Programme (die Doktorratsstudien Regenerative Medizin sowie Migration Studies starten heuer). Außerdem ist die DUK – im Gegensatz zu den anderen Universitäten – nicht an der Ausschüttung späterer Hochschulraum-Strukturmittel beteiligt.

52 Millionen Euro für 2017

Insgesamt stehen der Donau-Uni im kommenden Jahr 52 Millionen Euro zur Verfügung. 19 Prozent davon stammen aus Bundesmitteln, das Land steuert neun Prozent bei. Die restlichen 72 Prozent muss die DUK aus Drittmitteln selbst finanzieren. Damit konnte die Eigenfinanzierung allerdings im Vergleich zum Vorjahr reduziert werden: Damals kamen 17 Prozent des Gesamtbudgets vom Bund, sieben Prozent vom Land und 76 Prozent von der DUK selbst.

Österreichweit sind die Mittel für alle Universitäten gestiegen, im Schnitt um 6,8 Prozent. Insgesamt stehen bis 2018 um 615 Millionen Euro mehr zur Verfügung. Die Uni Wien erhält etwa bis 2018 um acht Prozent (insgesamt 1,21 Milliarden Euro), die Medizin-Uni in Wien um 8,3 Prozent mehr (1,06 Milliarden Euro).