Erstellt am 29. Dezember 2015, 04:48

Einkauf mit Falschgeld: Kunde festgenommen. Pech gehabt! Ein 30-jähriger Rumäne wollte in einem Supermarkt mit „Blüten“ zahlen. „Ich bin selbst ein Opfer“, sagt er.

Ein Polizeiauto der österreichischen Polizei. Fahrzeug der Polizei  |  NOEN, Erwin Wodicka (Erwin Wodicka)
Eine lange Warteschlange vor der Kasse – und dann plötzlich: Stopp! Falschgeld! Polizei! Passiert ist das alles mitten im Weihnachtsrummel am vergangenen Dienstag im Hofer-Markt in der Wienerstraße. Dort wollte ein 30 jähriger Rumäne aus dem Bezirk Krems seinen Einkauf mit einem 50-Euro-Schein bezahlen, der freilich der aufmerksamen Kassierin äußerst verdächtig vorkam.

Die erfahrene Angestellte bemerkte schon beim „Abtasten“ der Banknote, dass sie da eine „Blüte“ in der Hand hatte.

Als die resolute Dame den Kunden zur Rede stellte, folgte die nächste Überraschung: Der Mann öffnete die Brieftasche, wollte mit einem anderen Fünfziger seine Rechnung begleichen und hatte zehn weitere Scheine der gleichen Art dabei. Da schlug die Kassierin sofort Alarm.

Rumäne verlangte Geld zurück

Wenig später waren Kriminalisten zur Stelle. Nächste Überraschung: Der Kunde ergriff inzwischen nicht die Flucht, sondern forderte eindringlich seine von der Kassierin „beschlagnahmten“ Geldscheine zurück. Folge: Festnahme!

Beim Verhör gab der Mann an, er habe in seinem Heimatland Rumänien ein altes Auto verkauft und dafür 50 Euro-Scheine erhalten. Die Polizei ließ den Mann wieder frei.