Erstellt am 17. November 2015, 04:48

von Thomas Werth

Einkommen: Wohnen verschlingt ein Fünftel. Erschwinglichkeits-Index: 19 Prozent des Nettoeinkommens wird im Bezirk Krems für Wohnkosten ausgegeben. Nur in fünf Bezirken in NÖ ist Anteil höher.

 |  NOEN, Symbolbild

Der Erschwinglichkeits-Index EIMX von "ImmobilienScout24" zeigt: In Krems wird 19 Prozent des Nettoeinkommens für das Wohnen ausgegeben – Neben- und Betriebskosten sind darin noch gar nicht enthalten. Das Unternehmen hat in der Studie österreichweit das Verhältnis der regionalen Kaufkraft pro Haushalt und der Wohnkosten untersucht.

Das Kremser Ergebnis ist dabei zwar um drei Prozent niedriger als der Landesschnitt, bedeutet aber gleichauf mit dem Tullner Bezirk Rang 6 in Niederösterreich. Nur in den Bezirken Wien-Umgebung, Baden, Mödling, Mistelbach und Korneuburg ist der Wohnkostenanteil noch höher als im Kremser Bezirk.

Anteil in St. Pölten und Wr. Neustadt niedriger

Überraschend: Der Wohnkostenanteil der Stadt Krems ist damit auch höher als jener der Stadt St. Pölten, wo er – ebenso wie beim Bezirk Krems-Land – bei 15 Prozent liegt. Auch in Wiener Neustadt fließt mit 17 Prozent weniger Einkommen monatlich in die eigenen vier Wände als in Krems.

Am günstigsten ist das Wohnen in Niederösterreich übrigens in den Bezirken Amstetten, Gmünd und Hollabrunn (je acht Prozent). Österreichweit liegt der Wohnkostenanteil bei 29 Prozent, Niederösterreich liegt mit 22 Prozent damit zwischen Tirol (33 Prozent) und dem Burgenland (14 Prozent) im Mittelfeld.

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