Erstellt am 10. Mai 2016, 04:34

von Thomas Werth

FH Krems: Grünes Licht Licht für Gozzoburg. Aufsichtsrat segnet Vorhaben ab:

Die FH wird in die Gozzoburg ziehen, im Herbst 2017 soll der Betrieb starten können.  |  NOEN, Lechner

"Die Belebung der Gozzoburg steht bevor", berichtet FH-Geschäftsführer Karl Ennsfellner. Denn vor wenigen Tagen gab der Aufsichtsrat der IMC FH Krems Grünes Licht für eine Einmietung der Fachhochschule in das altehrwürdige Gebäude. Bereits im Juni sollen die Vorbereitungen beginnen, der Betrieb soll nach derzeitigem Stand im Herbst 2017 starten.

„Die Gozzoburg ist ideal, weil sie in unmittelbarer
Nähe zum Standort in der Piaristengasse liegt.“
Karl Ennsfellner, IMC FH Krems

Wie berichtet, ist die Stadt sehr an einer erweiterten Nutzung eines der bedeutendsten mittelalterlichen innerstädtischen Gebäude Österreichs interessiert. Gleichzeitig sucht die FH Expansionsfläche. Eine Zusammenarbeit sei die logische Folge, wie Ennsfellner erklärt: „Wir wollen weiter wachsen. Die Gozzoburg ist ideal, weil sie auch in unmittelbarer Nähe zu unserem Standort in der Piaristengasse liegt.“

Einzug in die Gozzoburg soll unter anderem das IMC Career Center halten. „Dort werden Studierende beim Berufseinstieg begleitet und Absolventen bei der Unternehmensgründung unterstützt“, erklärt der FH-Geschäftsführer. Auch ein Coworking-Space wird angedacht.

FH möchte auch Gastronomie betreiben

Gleichzeitig möchte die FH dort auch gastronomisch aktiv werden. So soll etwa eine Vinothek betrieben werden. „Diese kann von Studenten des ,International Wine Business‘ mitbetreut werden und hat somit auch einen praktischen Nutzen für unsere Studenten“, erklärt Ennsfellner. Dieses Angebot soll allen Besuchern offen stehen. „Wir möchten die Gozzoburg beleben und sie öffnen“, erklärt Ennsfellner.

Der Standort des Denkmalamts, das derzeit schon in der Gozzoburg untergebracht ist, soll davon nicht gefährdet sein.

Anfang Juni soll der Deal zwischen Stadt und Fachhochschule offiziell präsentiert und weitere Details zur künftigen Nutzung der Gozzoburg, deren älteste Teile aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts stammen, bekannt gegeben werden.