Erstellt am 28. April 2017, 07:49

Nächtlicher Brand in Kremser Pflegeheim. Am Donnerstag kurz nach 23 Uhr kam es aus noch ungeklärter Ursache in einem Kremser Pflegeheim zu einem Brandausbruch. Die automatische Brandmeldeanlage schlug an und meldete die Sachlage in der Bezirksalarmzentrale Krems. Die Feuerwache Stein wurde zu dem Brandverdacht alarmiert.

Das Pflegepersonal erkundete die Lage, erkannte eine dichte Verrauchung im Erdgeschoss des Pflegeheims und informierte dann geistesgegenwärtig über Notruf 122 die Feuerwehr über die kritische Lage. Danach begannen die Pfleger die Brandbekämpfung mittels Feuerlöschern.

Zusätzlich zur Feuerwache Stein rückten auch jene aus Egelsee und die Hauptwache der Feuerwehr Krems sowie die Betriebsfeuerwehr Voest Alpine mit insgesamt 63 Leuten aus. Die Einsatzkräfte legten eine Löschleitung und gingen zur Brandbekämpfung unter Verwendung von Atemschutzgeräten vor.

Aufgrund der perfekten ersten Löschhilfe durch das Personal war der Brand stark eingedämmt., mittels der Wärmebildkamera spürten die Florianis den Brandherd gezielt auf und konnten so rasch den Brand löschen sowie anschließend mit Druckbelüftungsgeräten den Gebäudeabschnitt entrauchen. Der Rettungsdienst versorgte eine der Ersthelferinnen.

Die Brandspuren untermauerten laut einer Aussendung der Feuerwehr Krems "die Brisanz der Lage im Rahmen der Nachkontrolle", denn "eine sprunghafte Brandausbreitung wurde durch das rasche Eingreifen knapp verhindert." Kommandant Gerhard Urschler lobte: "Das Pflegepersonal handelte vorbildlich."

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