Erstellt am 19. November 2015, 05:53

von NÖN Redaktion

Flüchtling aus Irak berichtete. In Gföhl lebender Nordiraker berichtete vor Mitgliedern der Gföhler Rot-Kreuz-Jugendgruppe über seine Erlebnisse.

Beeindruckender Vortrag: Mitglieder der Gföhler Rot-Kreuz-Jugendgruppe mit Ahmed Talab, seiner Gattin Basma und deren Kindern Obaida und Reemas, den jungen Flüchtlingen Omar und Ahemd sowie Eva Lechner und Gabriela Auferbauer (Quartiergeber und Betreuer) und den Rot-Kreuz-Mitarbeitern Jacqueline Aschauer, Bettina Rauscher, Markus Krapfenbauer, Sandra Sonnleithner, Astrid Gwiß und Ortsstellenleiter Werner Hagmann.  |  NOEN, Karl Braun

Seit 9. Oktober hat Ahmed Talab mit seiner Frau Basma und den Kindern Obaida (5) und Reemas (3) bei Gottfried und Eva Lechner in Gföhl Wohnung und Betreuung gefunden.

Der aus Mosul im Nordirak stammende Mikrobiologe (seine Frau ist Geografielehrerin) berichtete vor Mitgliedern der Gföhler Rot-Kreuz-Jugendgruppe über die mehr als zwei Monate dauernde Flucht nach Österreich. Auf der Flucht lernte die Familie auch die 53-jährige Bushra, deren 9-jährigen Enkel und dessen 19-jährigen Onkel kennen, die auch in der Nähe von Gföhl untergebracht sind. Bereits seit Jänner dieses Jahres lebt eine junge syrische Familie bei der Familie von Gabriela Auferbauer.

Ziel: Integration der Flüchtlinge

Die mit großem Interesse lauschenden Kinder hatten im Anschluss an die Ausführungen viele Fragen und überreichten Willkommens-Sackerl, die mit dem Notwendigsten (Bekleidung, etc.) gefüllt waren.

Die Unterkunftsgeber und einige Paten bemühen sich um die Integration der Flüchtlinge, sorgen dafür, dass die Kinder den Kindergarten und die Schule besuchen und die Erwachsenen Deutschkurse absolvieren. „Wir benötigen Sach- und Geldspenden und suchen noch weitere Paten und Wohnungen“, so Gabriela Auferbauer von der Privatinitiative „Willkommen Mensch! Gföhl/Jaidhof“.