Erstellt am 03. November 2015, 03:07

von Karl Pröglhöf

Flüchtlingswohnung im alten Kremser Mesnerhaus?. Das Gebäude neben dem Antonikircherl in der Wienerstraße soll saniert werden und ein bis zwei Familien als Unterkunft dienen.

Das Mesnerhaus neben der Antonikirche in der Wienerstraße soll als Quartier für Flüchtlingsfamilien adaptiert werden.  |  NOEN, Foto: Lechner

 Das ehemalige Mesnerhaus neben dem Antonikircherl in der Wienerstraße könnte zu einem Wohnhaus für Flüchtlinge adaptiert werden. Die Pfarre St. Veit steht diesbezüglich in Kontakt mit dem Verein Wohnen, der Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt hat. Einen Informationsabend darüber gibt es am Dienstag, 3. November, um 19 Uhr im Pfarrsaal.

Platz für Großfamilie oder zwei kleinere Familien

„Schon seit einiger Zeit gibt es Überlegungen für die Nachnutzung des seit dem Auszug der Mesner-Familie Höllerschmied vor gut zehn Jahren leer stehenden Gebäudes. Angesichts der derzeitigen Situation mit Flüchtlingen und Asylwerbern denken wir jetzt ernsthaft über eine Sanierung nach“, bestätigt Stadtpfarrer Franz Richter gegenüber der NÖN. Man geht davon aus, dass man eine Großfamilie oder zwei kleinere Familien in dem Haus unterbringen könnte.

Geklärt werden muss noch die Finanzierung der Umbauarbeiten. Bei der Sanierung sollen auch Arbeitslose Beschäftigung finden.

Seit dem Tod von Geistlichem Rat Mathe finden in der benachbarten Filialkirche keine Messen mehr statt. „Eventuell wird es dort fallweise Gebetsandachten geben“, schließt Richter diese Möglichkeit nicht aus.