Langenlois

Erstellt am 14. Juni 2017, 15:35

von NÖN Leserreporter

Auszeichnung für Langenloiser Gartenbauschülerin. Jasmin Zeiler gewinnt Lyrik-Sonderpreis.

Die Personen v. l.: Barbra Geiswinkler (LAKO-Mitarbeiterin), Lyrik-Sonderpreis-Siegerin Jasmin Zeiler von der Gartenbauschule Langenlois, LAKO-Leiterin Kristina Mandl  |  Usercontent, Jürgen Mück

Für den diesjährigen Lyrik-Preis der Schülerinnen und Schüler aller Landwirtschaftlichen Fachschulen (LFS) in Niederösterreich wurden über 400 kreative Dichtungen eingereicht. „Die von der Jury ausgewählten besten zwölf Gedichte wurden von den Jugendlichen beim Finale des Wettlesens an der Fachschule Sooß vorgetragen“, betont Fachlehrer Rudi Weiß, der die Veranstaltung bereits zum zweiten Mal organisierte.

„Das thematische Spektrum der Poesie reichte von teils nachdenklichen sowie gesellschaftskritischen Texten bis zu amüsanten Werken, was die Vielfalt der Befindlichkeiten der Schüler widerspiegelte. Die stilsicheren Lesungen sowie die hohe Qualität der Inhalte machte der Jury die Entscheidung nicht leicht“, so Weiß.

Der Sonderpreis der Jury wurde an Jasmin Zeiler, Schülerin der Gartenbaufachschule Langenlois verliehen. Sie konnte von den Finalteilnehmerinnen mit ihrer gelungenen Präsentation die Jury am besten überzeugen.

Lyrik-Sonderpreis-Siegerin Jasmin Zeiler  |  Usercontent, Foto Copyright: Jürgen Mück; Fotos frei zum Abdruck.


„Viele Jugendliche sind als Autoren aktiv und schreiben leider nur für die Schublade. Dies hat sich mit dem neuen Lyrik-Preis nun geändert. Hier haben die Schüler ein passendes Forum, um die eigenen Werke zu präsentieren und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen“, betont Initiator Rudi Weiß, der selbst Buchautor ist. „Das Motto des diesjährigen Lyrikwettbewerbes der Landwirtschaftlichen Fachschulen lautete ‚Auf.Leben.‘ und ließ viel Freiraum sich fantasievoll mit der eigenen Gefühls- sowie Gedankenwelt auseinander zu setzen und darüber Gedichte zu verfassen“, so Weiß.

Die poetische Form der lyrischen Texte konnte frei gewählt werden. Vom klassischen Sonett mit fünfhebigen Jamben über den Limerick bis zum freien Vers und konkreter Poesie war alles erlaubt.