Erstellt am 14. Dezember 2015, 17:47

von Gila Wohlmann

Gewerbsmäßiger Betrug geklärt. Ein 30-jähriger Mann aus Krems ist aufgrund von umfassenden Ermittlungen von Bediensteten der Polizeiinspektion Krems an der Donau verdächtig, im Zeitraum von Anfang März bis Anfang November 2015, acht Betrugshandlungen – Einmiet-, Darlehens-, Dienstleistungs- und Bestellbetrug – verübt zu haben.

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Die Schadenssumme der zugeordneten Straftaten wird mit rund 16.000 Euro beziffert.

Im selben Zeitraum soll der Beschuldigte außerdem zwei Körperverletzungen, wodurch die Opfer leicht verletzt wurden, und zwei schwere Nötigung zum Nachteil von zwei seiner Betrugsopfer begangen haben. Er soll die Opfer mit dem Tod bedroht haben, um sie von einer polizeilichen Anzeige gegen ihn abzuhalten.
Des Weiteren steht der 30-Jährige im Verdacht, wiederholt widerrechtliche Bargeldbehebungen mit der Bankomatkarte seiner damaligen Freundin durchgeführt zu haben. Von dem Konto des Opfers wurde ohne dessen Wissen eine Gesamtsumme von ca. 3.000 Euro abgehoben.

Ein Opfer, von dem sich der Beschuldigte Bargeld ausgeborgt und nicht mehr zurückgezahlt haben soll, erstattete Anzeige bei der Polizei. Die ermittelnden Polizisten erwirkten eine Festnahmeanordnung für den 30-Jährigen bei der Staatsanwaltschaft Krems an der Donau. Der Beschuldigte wurde Ende November festgenommen und in die Justizanstalt Krems eingeliefert.

Er zeigte sich zu den Straftaten befragt größtenteils geständig