Erstellt am 15. April 2016, 09:44

von Thomas Werth

Gute Noten für die FH Krems. Zum bereits dritten Mal wurden in dem von der EU initiierten "U-Multirank" - dem größten globalen Hochschulranking - 1.300 Universitäten und Hochschulen weltweit verglichen.

Die IMC FH Krems wurde im Rahmen der „U-Multirank“ in fünf Kategorien im Schulnotensystem bewertet – acht Mal gab es ein „Sehr gut“. IMC Fachhochschule Krems  |  NOEN, Michael Parak

Aus Österreich waren neben 13 Universitäten auch die IMC FH Krems als eine von vier Fachhochschulen mit dabei.

„U-Multirank“ ist ein Pilotprojekt und bricht mit den herkömmlichen Ansätzen von Uni-Rankings. Neu ist, dass die Hochschulen anhand von 31 Indikatoren in fünf Kategorien im Schulnotensystem bewertet werden: Ansehen der Forschung, Qualität von Lehre und Lernumfeld, internationale Ausrichtung, Abschneiden beim Wissenstransfer und Beitrag zur regionalen Entwicklung. Das „U-Multirank“ verzichtet allerdings auf Ranglisten.

In dem Teilbereich Lehre punkteten die Fachhochschulen, allen voran Krems. In zwei der vier Kategorien (Bachelor-Abschlussquote und zeitgerechter Bachelor-Abschluss) hat die IMC FH die Note „Sehr gut“ erhalten. Umgekehrt war die Lage bei der Forschung: Hier ließen generell die Bewertungen der Fachhochschulen zu wünschen übrig.

Top bei „internationaler Orientierung“

Gut abgeschnitten hat die IMC FH wiederum bei der internationalen Orientierung. In den Kategorien Studentenmobilität, internationales Personal und das Angebot nicht-deutschsprachiger Studien gab es durchwegs die Bestnote. Insgesamt erreichte die FH Krems in acht Kategorien ein „Sehr gut“, vier Mal gab es die schlechteste Note.

FH-Geschäftsführerin Ulrike Prommer freut sich über das Ergebnis: „Wir sind wirklich sehr stolz, dass wir erneut zu den besten Hochschulen des Landes gehören. Diese Spitzenergebnisse bestärken uns in unserem Tun und Handeln der absoluten Qualitätsorientierung und Internationalisierung.“ Eine internationale Ausrichtung sei laut Prommer ebenso wichtig wie der Blick über den Tellerrand, um den internationalen Anschluss nicht zu verpassen. „Umfassende Qualitäts- und Kundenorientierung sind ein absolutes Muss. Wir haben dies erkannt und setzen die dazu erforderlichen Schritte in unseren Studiengängen kontinuierlich um,“ so die Geschäftsführerin.