Erstellt am 26. Oktober 2015, 05:22

von Thomas Werth

Hello-Kitty-Parkuhr: Strafe nun höher. Nach Strafzettel erhielt Langenloiserin Anonymverfügung. Stadt Krems wehrt sich gegen Vorwurf.

So hat Riesenhuber die Parkuhr gestellt, dafür hat sie einen Strazettel erhalten.  |  NOEN, privat

Eigentlich dachte Silvia Riesenhuber, dass die Verwendung einer nicht zulässigen Hello-Kitty-Parkuhr nun doch keine Strafe nach sich ziehen wird – wie gewünscht hatte sie dem Magistrat den Strafzettel per Mail übermittelt. „Es gab keine Reaktion darauf, also dachte ich, die Sache sei erledigt.“

Bis zum Ende der Vorwoche: Da landete nämlich Post vom Magistrat in ihrem Briefkasten in Langenlois.

Langenloiserin hätte mehr übermitteln sollen

Der Inhalt: Eine Anonymverfügung in der Höhe von 30 Euro, um zehn Euro mehr als noch am Strafzettel notiert gewesen ist. „Ich sehe nicht ein, dass ich nun sogar noch mehr zahlen soll“, ärgert sich Riesenhuber.

Seitens des Magistrats heißt es auf NÖN-Anfrage allerdings, dass Riesenhuber per Mail nur einen kleinen Ausschnitt des Strafzettels übermittelt habe und daher bereits am nächsten Tag die Langenloiserin per Mail gebeten wurde, den kompletten Strafzettel erneut zu versenden.

Diese Nachricht könnte Riesenhuber übersehen haben. „Wir haben jedenfalls nie eine Antwort darauf erhalten“, heißt es aus dem Rathaus. Die Strafe sei also nun auch zu bezahlen.

NÖN.at hatte von dem kuriosen Vorfall berichtet: