Erstellt am 27. November 2015, 06:18

von Thomas Werth

Hotel Klinglhuber: Ausbau statt Schließung. Das Hotel Klinglhuber wird um 15 Zimmer in der Kettensteggasse erweitert, der große Saal soll umgebaut werden - damit sollten Schließungsgerüchte aus der Welt sein.

So soll spätestens im Herbst 2016 der Klinglhuber-Neubau in der Kettensteggasse aussehen.  |  NOEN, Architekt Claus Ulrich

Nach dem pensionsbedingten Aus des Meister-Wirten und der bevorstehenden Schließung des Museums-Wirtshauses aufgrund des Baus der Landesgalerie soll nun auch der Gasthof Klinglhuber zusperren.

Doch daran ist nichts dran, wie Geschäftsführerin Astrid Klinglhuber-Berger der NÖN erzählt: „Ich weiß nicht, woher dieses Gerücht stammt, aber auch ich habe es schon gehört. Es ist aber nichts dran.“ Ganz im Gegenteil – der Hotelbetrieb soll sogar erweitert werden.

15 moderne Zimmer werden in einem Neubau – anstelle eines alten Wohnbaus – zwischen Fahrschule Prohaska und Neuapostolischer Kirche in der Kettensteggasse entstehen. „Die Fertigstellung ist spätestens im Sommer kommenden Jahres geplant. Der Betrieb in unserem Gasthof wird wie gewohnt weiter gehen“, erklärt die Geschäftsführerin.

Umbau des großen Saales geplant

Des weiteren ist auch ein Umbau des großen Saales geplant. „Hier gibt es aber noch keine konkreten Pläne“, erklärt Klinglhuber-Berger.

Positiv dürfte sich der Ausbau auch auf die Mitarbeiterzahl auswirken. „Voraussichtlich werden im Housekeeping und an der Rezeption dann noch zusätzliche Mitarbeiter benötigt“, so Klinglhuber-Berger.

Damit bleibt eine traditionsreiche Einrichtung der Stadt weiterhin erhalten: Bereits 1884 wurde am Kremsfluss an der Wienerbrücke ein „Einkehrgasthof“ gegründet.