Krems

Erstellt am 05. April 2018, 05:44

von Franz Aschauer

Neuer Hit: Kremser Party-Sänger Büffel besingt „Beate“. Rechtzeitig zum Start der Ballermann-Saison präsentiert der Kremser Party-Sänger Lorenz Büffel seinen neuen Hit „Beate Die Harte“. Der NÖN erzählte er, was er sich erwartet.

Der Kremser Lorenz Büffel sorgt am Ballermann in Mallorca für Stimmung. Foto: Daniel Regel  |  DisobeyArt/Shutterstock.com bzw. Daniel Regel (Collage NÖN)

Kaum ist der Winter vorbei, hat einer schon die Zelte in seiner zweiten Heimat bezogen: Lorenz Büffel ist seit Anfang dieser Woche wieder vornehmlich auf Mallorca unterwegs. Zeit, um den beginnenden Frühling zu genießen, hatte der in Krems aufgewachsene und nun in Köln lebende Stimmungssänger so gut wie keine. Von den (Après)-Skipisten ging es fast direkt in den Flieger.

Und das mit einem neuen Lied im Gepäck, das nicht nur am Ballermann das Potenzial hat, ein Hit zu werden. Der Song mit dem klingenden Namen „Beate Die Harte“ hat am 13. April Video-Premiere und ist ab diesem Zeitpunkt zum Download verfügbar.

Der NÖN erzählte Büffel, der eigentlich Stefan Scheichel heißt, was es mit „Beate“ auf sich hat, was er sich für 2018 wünscht und warum er vorerst genug vom Autofahren hat.

NÖN: Worum geht es in Ihrem neuen Song „Beate Die Harte“?

Lorenz Büffel: Es ist eine Hommage an alle Frauen da draußen, die Beate heißen. Beate ist so ein abstrakt geiler Name und er reimt sich natürlich sehr gut auf „Harte“. Es kommen in dem Lied aber noch mehr Namen vor. Ich glaube, dass sich die Frauen freuen, wenn sie ihren Namen in dem Song hören.

Wie kamen Sie auf den Namen des Liedes?

Mir ist vor einiger Zeit die Melodie angeboten worden. Dann habe ich sie einige Wochen vor mich hergesummt und mir überlegt, was der passende Text dazu ist. Dann ging eigentlich alles ganz schnell. Ein Highlight in der Vor arbeit zu dem Song war der Videodreh im Bierkönig-Keller in Pforzheim. Da waren viele befreundete Schlager-Stars wie „Ingo ohne Flamingo“ oder „Ikke Hüftgold“ dabei und natürlich auch DJ Eisbär, der den Song mit mir produziert hat.

Ihr Mega-Hit „Johnny Däpp“ aus dem Jahr 2016 wird nach wie vor in Österreich und Deutschland auf- und abgespielt. Glauben Sie, dass Sie mit „Beate die Harte“ daran anknüpfen können?

Die Latte liegt mit „Johnny Däpp“ natürlich sehr hoch. Gerade im Fasching war der Song wieder in allen Schlager-Charts ganz vorne mit dabei. Bei „Beate“ kann man letztendlich gleich nach der Veröffentlichung sagen, ob es ein starker Hit ist. Einen Monat danach weiß man dann, in welcher Größenordnung es ablaufen wird.

Setzen Sie sich nach „Johnny Däpp“ selber unter Druck, nachlegen zu müssen?

Natürlich möchte man wieder so eine Nummer rausbringen. Druck mache ich mir aber keinen. „Johnny Däpp“ hat mir so viele Glücksmomente beschert und hat gleichzeitig so viele andere Leute glücklich gemacht, ich verbinde damit also überhaupt keine negativen Gefühle.

Wie blicken Sie auf Ihr persönliches Jahr 2017 zurück?

Es war mein erfolgreichstes Jahr seit Beginn meiner Karriere 2006. Ich durfte so viele megacoole Orte bei meinen Auftritten in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Holland und sogar Luxemburg sehen. Besonders war der Auftritt im „Excalibur“ in Ybbs, wo ich nachher zu Hause in Krems schlafen konnte. Sehr intensiv war die Wintersaison, in der hauptsächlich Après-Ski in den großen Skigebieten am Programm stand. Ich habe alle Strecken mit dem Auto zurückgelegt, insgesamt waren es 54.000 Kilometer. Da hat man das Autofahren dann natürlich irgendwann satt.

Was sind Ihre Pläne für 2018?

Ich will auf jeden Fall weniger Schnaps trinken (lacht). Nein, aber mal im Ernst, wenn es so weitergeht wie 2017, bin ich sehr glücklich. Die Lust an dem Job ist nach wie vor so groß. Wichtig ist natürlich auch, dass ich gesund und fit bleibe.

Gibt es schon Überlegungen für einen Auftritt in Krems?

Wir sind da auf jeden Fall dran, es ist aber echt nicht leicht bei meinem Terminkalender. Ich bin beispielsweise heuer auf der Wiener Wiesn. Da würde ich mich freuen, wenn auch Kremser hinkommen.