Erstellt am 16. Juni 2016, 04:35

von Thomas Werth

Ist Kremser Radgarage ein Flop?. Kaum Fahrräder in der rund ein Jahr alten Einrichtung. Die Stadt gehtdavon aus, dass die Nutzung - vor allem durch Touristen - kontinuierlich steigen wird.

Ein gewohnter Anblick: Die überdachte Fahrradparkstation ist derzeit meistens leer.  |  NOEN, Johann Lechner

Im Mai 2015 wurde die „Fahrradparkstation“ – ein überdachter Rad-Abstellplatz mit Schließfächern in der Nähe des Südtirolerplatzes – offiziell in Betrieb genommen, das Angebot wird bislang aber kaum angenommen, die Fahrradgarage ist meistens verwaist. Stattdessen sind bei den wenige Meter entfernten – unüberdachten – Wiener Bügeln und selbst auf dem Gehsteig immer mehrere Fahrräder abgestellt. „Vielleicht ist auch der Platz dort nicht optimal“, vermutet Kurt Lenitz von der Radlobby.

Seitens der Stadt heißt es, dass die neue Fahrradgarage am Eingang in die Kremser Altstadt vor allem für Fahrradtouristen interessant sei. „Dort können Räder geschützt abgestellt und das Gepäck in Schließfächern versperrt werden“, erklärt Doris Denk.

Außerdem gehe die Stadt davon aus, dass die Frequenz kontinuierlich steigen wird, weil das Angebot Schritt für Schritt in den touristischen Werbemitteln der Stadt und Region Aufnahme finde und bei der entsprechenden Zielgruppe bekannt gemacht werde. „An Regentagen nutzen Radfahrer schon jetzt die komfortable Abstellmöglichkeit häufig und gerne“, erklärt Doris Denk.