Erstellt am 18. Mai 2016, 05:04

von Florian Braunauer

Das „Glück“ des Tüchtigen. Florian Braunauer über einen „Sieger der Herzen“ im Abstiegskampf.

Während Mannsdorf den Meistersekt wieder mit ins Gepäck nehmen musste, haben die Haitzendorfer Grund für Feiertagsstimmung: Denn ein monatelanger Leidensweg im Kampf um den Klassenerhalt scheint nun ein erfreuliches Ende zu nehmen. Die Haitzendorfer, die wohl wie kein anderes Team aus dem Bezirk im Abstiegsstrudel gestrampelt hatten, schaffen das wahrscheinlich zwar nicht aus eigener Hand, was objektiv betrachtet aber von geringer Bedeutung ist.

Denn von einem unverdienten Erfolg kann man im Falle der Klein-Kicker wirklich nicht sprechen. Der Abschied von Ober-Grafendorf, das verlorene „Finale“ gegen den direkten Konkurrenten aus Gaflenz, all diese Stationen hatten Christian Schaller & Co zu meistern.

Und als alles schon auf die „Hoffen-und-Beten-Methode“ hindeutete, wurden die Haitzendorfer Mühen belohnt: Mit Sollenaus freiwilligem Regionalliga-Abschied ist der Klassenerhalt in Griffweite, lediglich die Burgenlandliga muss noch mitspielen. Wenn man ehrlich ist, sind die Haitzendorfer in jedem Fall „Nicht-Absteiger der Herzen“, denn wohl niemand wünscht den Schwarz-Grünen den direkten Wiederabstieg in die 2. Landesliga. Von Glück zu sprechen ist zwar nicht falsch, wenn, dann war es aber das Glück des Tüchtigen.