Erstellt am 06. Oktober 2015, 00:17

Die Luft wird immer dünner. Verena Bauer über die Vielzahl an Anwärtern für das Obere Play-off.

„Angereist wie Bayern München, nur nicht so gespielt“: Die Laune von UHK-Obmann Josef Nussbaum nach der Klatsche in Hard ist nachvollziehbar; umso mehr, als für die Anreise per Zug, die wegen der Situation an der Grenze mit Deutschland notwendig war, noch einmal tief in die Klubkassen gegriffen werden musste. Noch ärgerlicher ist eine mickrige Bilanz von 9:21 in der zweiten Halbzeit. Die macht keinen guten Eindruck, wenn der Verein gleichzeitig mit Sponsoren verhandelt.

Erst sechs Runden des Grunddurchgangs gingen über die Bühne, das Rennen um die Plätze im Oberen Play-off ist hingegen in vollem Gang. Die Fivers und die Vorarlberger Clubs behaupten erwartungsgemäß ihre Vorherrschaft in der Liga. Im Vergleich zum Vorjahr mehrt sich aber das Gedränge im Mittelfeld: Leoben fuhr sensationelle Siege gegen Hard und Bregenz ein, Schwaz sorgt verlässlich für Pflichtsiege.

Westwien blieb zwar noch unter den Erwartungen, darf aber nicht abgeschrieben werden. Krems trennt indessen nur ein Punkt von den Vorletzten. Vielleicht wird sich jener Zähler, den die Belas-Truppe im Remis gegen Aufsteiger Bruck liegen ließ, als entscheidend erweisen.

Gegen Leoben darf sich die Belas-Truppe am Samstag keinen Ausrutscher leisten – mehr Konzentration ist gefragt.