Erstellt am 20. Oktober 2015, 05:12

von Stefan Berndl

Ein Remis, das Hoffnung macht. Sieben Punkte nach zehn Spielen. Ein vorletzter Tabellenplatz. Das Hollenburger Debüt in der 1. Klasse verläuft bislang mehr als nur durchwachsen. Dass das Potential für mehr da ist, bewies das Team von Trainer Christoph Zotlöterer jedoch mit dem 3:3 gegen Sitzenberg.

Sieben Punkte nach zehn Spielen. Ein vorletzter Tabellenplatz. Das Hollenburger Debüt in der 1. Klasse verläuft bislang mehr als nur durchwachsen. Dass das Potential für mehr da ist, bewies das Team von Trainer Christoph Zotlöterer jedoch mit dem 3:3 gegen Sitzenberg.

Mit etwas Glück und „etwas mehr Entschlossenheit“, wie Zotlöterer angibt, wäre sogar ein Sieg möglich gewesen. Und das gegen den Tabellenführer. An der schwierigen Lage des Aufsteigers ändert dieses Remis zwar nichts, Respekt sollte man sich aber dennoch verschafft haben. Und es sollte den Spielern Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben verschaffen. Denn das große Problem der Hollenburger bisher war und ist, dass die spielerische Leistung nur selten mit dem Endresultat übereinstimmt. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Hinrunde.

Daran muss Zotlöterer mit seiner Elf arbeiten, wenn er sich in der kommenden Saison nicht wieder in der 2. Klasse wiederfinden will. Der erste Saisonsieg in Runde acht scheint den Hollenburgern etwas Auftrieb verliehen zu haben, diesen Trend gilt es nun auch in Ergebnisse umzuwandeln. Sonst besteht die große Gefahr, dass das Abenteuer 1. Klasse für den ambitionierten Aufsteiger ein jähes Ende findet.