Erstellt am 15. März 2016, 05:34

von Wolfgang Wallner

Erstes Match als Endspiel. Wolfgang Wallner über Haitzendorfs schwierige Mission.

„Mission Impossible“ a la Haitzendorf: Die Grafenegger bilden mit nur vier Zählern das Landesliga-Schlusslicht. Um doch noch oben zu bleiben, sind Erfolge gegen die direkte Konkurrenz Pflicht. Und die Auftaktbegegnung mit St. Peter scheint gleich ein Endspiel zu sein.

Selbst für bescheidene Ansprüche hielt der Herbst wenige Lichtblicke in petto. Nach wie vor wartet der SV Haitzendorf auf den ersten Sieg seit der Rückkehr in die 1. NÖN-Landesliga. Mit Andreas Klein sitzt nun ein neuer Mann auf dem Trainersessel. Ein erfahrener Coach, der auch die Verhältnisse in Haitzendorf aus seiner Zeit als aktiver Kicker kennt.

Seine Schlüsselaufgabe wird es sein, den Kickern wieder Selbstvertrauen zu geben. Verstärkungen hin oder her: Der Glaube an sich selbst wird letztlich entscheidend sein. Und eben jener verabschiedet sich nun mal, wenn in 15 Partien elf Niederlagen, aber kein Sieg zu Buche steht. Der Klassenerhalt beginnt im Kopf. Wenn Haitzendorf den mentalen Schalter umlegt, kann‘s ein gutes Frühjahr werden. Ob am Ende der Ligaverbleib gefeiert werden kann, steht auf einem anderen Blatt.

In Haitzendorf würde die Welt nicht untergehen, wenn im kommenden Jahr der Alltag wieder 2. Landesliga West heißt. Doch vorzeitig wird man die Flinte sicher nicht ins Korn werfen.