Erstellt am 03. Mai 2016, 05:04

von Florian Braunauer

Happy End nach Leidenszeit?. Florian Braunauer über eine Personalentscheidung, die niemanden überrascht.

Nach mehreren Wochen, in denen die abstrusesten Gerüchte die Runde gemacht haben, ist es jetzt fix: Stefan Kogler wird nicht mehr auf der Trainerbank im Kremser-Sepp-Doll-Stadion Platz nehmen. Der Ex-Admiraner suchte das Gespräch mit dem Verein und legte mit seinem Co Sascha Trkulja das Traineramt mit sofortiger Wirkung zurück. Aus den Schuhen haut das in Krems aber wirklich niemanden.

Denn einerseits lief es für die Kremser Kicker im Frühjahr nicht wirklich rund. Sieben Punkte aus sieben Spielen befriedigen die Meisterambitionen der Wachauer nicht einmal ansatzweise. Zum anderen musste sich Kogler mit verbalem Gegenwind herumschlagen, der in Anbetracht der sportlichen Resultate seine Gründe hatte. So scheint es, als wäre das Ende der Zusammenarbeit für alle Beteiligten das Beste.

Denn Stefan Kogler kann sich Neuem widmen, der KSC völlig befreit für die nächste Saison planen. Auch wenn für diese Spielzeit noch eines drin sein soll: die Qualifikation für den ÖFB-Cup. Platz drei würde dafür reichen.

Die Ambitionen wurden in Krems bereits heruntergeschraubt, denn aus dem anfänglichen Meistertraum wurde eine Cup-Quali „ohne Druck“. Das wäre aus Vereinssicht also der einzige Weg, um einer verkorksten Saison noch ein Happy End zu bereiten.

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