Erstellt am 06. Oktober 2015, 05:42

von Karl Pröglhöf

Hoffen auf mehr Gespür. Karl Pröglhöf über den Wechsel bei der Parkraumüberwachung.

Die Stadt Krems hat die Überwachung des ruhenden Verkehrs per Jänner 2016 an einen anderen Anbieter vergeben. Es werden dann Mitarbeiter des ÖWD (und nicht mehr der Securitas) ein scharfes Auge darauf werfen, ob die Regeln in den unterschiedlichen Kurzparkzonen eingehalten werden.

Autofahrer hoffen nun, dass die künftigen Wachorgane mit mehr Fingerspitzengefühl zu ihrem Block mit den Organstrafverfügungen greifen. Es gibt derzeit zuhauf Beschwerden (die NÖN hat immer wieder berichtet).
Ein Beispiel aus den jüngsten Tagen?

Ein Pensionisten-Ehepaar aus Furth stellte sein Auto samt richtig eingestellter Parkuhr für einen Kaffeehaus- und Einkaufsbummel in der Wienerstraße (Bereich Fleischhauerei Amon) ab, kam rechtzeitig zurück – und hatte trotzdem eine Organstrafverfügung. Begründung: Man habe die Parkuhr „weitergedreht“ – allerdings zu einer Zeit, als die Fahrzeughalter noch daheim beim Frühstück saßen, was der Nachbar bestätigt.

Die Beschwerde wurde abgeschmettert, der Fahrer wie ein Lügner behandelt.

Wie heißt es oft? Es kann nur besser werden.