Erstellt am 12. Juli 2016, 04:00

von Udo Sagl

1.000 Euro für jeden Kremser. Udo Sagl über einen möglichen Geldregen im Rathaus.

Wie die Zeit vergeht: In knapp einem Jahr steht Krems schon wieder mitten im Wahlkampf um den Bürgermeistersessel. Und schon jetzt arbeiten die Rathausparteien fleißig an ausgeklügelten Strategiekonzepten: Wie bekomme ich möglichst viele Stimmen? Es gilt, sich beliebt zu machen.

Tipp gefällig? Wie wäre es, jedem Kremser einen Tausender zu schenken? 1.000 Euro in bar pro Mann (oder Frau) und Nase: Das ginge sich ziemlich genau aus, wenn – tja wenn – sich Krems im Rechtsstreit um entgangene Zuschüsse durchsetzt.

18 Millionen, verteilt auf alle Kremser Wahlberechtigten (zuletzt rund 18.000) – und schon hätte man einen Tausender als Wahlzuckerl parat. Das ließe sich sogar logisch argumentieren, denn Steuergeld kann man guten Gewissens unter Steuerzahlern ausschütten, wenn es quasi zurückkommt.

Genug geträumt, genug gescherzt.

Resch, Derler & Co. haben nix zu verschenken. Sie werden bei einem allfälligen Millionensegen nichts anderes im Sinn haben, als Budgetlöcher zu stopfen. Zuletzt half man sich mit Tariferhöhungen weiter. Das mag „stadttragend“ sein. Aber ob man damit Wahlen gewinnt?