Erstellt am 23. August 2016, 05:46

von Thomas Werth

Alternativen als Problemlöser. Thomas Werth über das Konfliktpotenzial in der „Hundefreilaufzone“.

Autofahrer sind ja Schilder-Kummer bereits gewöhnt. Nun könnte auch der Weg entlang der Donau um einige Tafeln „aufgehübscht“ werden. Das zumindest würden sich Hundebesitzer wünschen, denen die „Freilaufzone“, die dies laut Stadt per Definition gar nicht ist, mit lediglich zwei Tafeln zu schlecht gekennzeichnet ist. Die Folge seien immer wieder Unverständnis und Ärger wegen freilaufender Vierbeiner.

Die Stadt wehrt sich gegen einen „Schilderwald an der Donau“ – Hundehalter würden ja ohnehin Bescheid wissen, wie sie ihren Hund zu halten haben, um Zwischenfälle zu vermeiden. Das klingt nach einseitiger Schuldzuweisung. Doch bei Frauchen und Herrchen gibt es genauso „schwarze Schafe“, wie es jene Pedalritter gibt, die Radwege mit Rennstrecken verwechseln.

Dort, wo es viele unterschiedliche Interessen gibt, wird es auch immer Reibereien geben – zusätzliche Schilder würden das Problem daher wohl ohnehin nicht beheben. Attraktive Alternativen für Hundebesitzer und deren Vierbeiner in Form echter Auslaufzonen wohl schon eher.