Erstellt am 19. Juli 2016, 02:28

von Florian Braunauer

Ein Vorbote für den KSC-Frühling. Florian Braunauer über den „neuen“ KSC und dessen Ambitionen.

Ungewöhnlich früh musste Neo-Coach Kurt Jusits seine Kremser Kicker im ersten Pflichtspiel dirigieren, als es mitten in der Vorbereitung im Cup gegen den SKN ging. Die 0:2-Pleite gegen den Bundes liga-Aufsteiger machte aber deutlich, dass sich der KSC und vor allem Jusits selbst nicht mit Schönfärberei begnügen.

„Sie wären schlagbar gewesen“, gab sich der Coach etwa kämpferisch. Ein erfolgshungriger Coach tut dem KSC gut, soll es für das weiße Ballett der Wachau ja schnurstracks in die Re gionalliga gehen. Diese Ambi tion hat man nicht nur mit der Verpflichtung von Jusits bekräftigt, sondern auch mit mehreren Regionalliga-Kickern.

Nach dem zweijährigen Schnuppern am Ligathron soll es heuer endlich so weit sein. Der Titel ist zwar klares Ziel, seitens der Verantwortlichen wird dahingehend aber kein Druck auf die Mannschaft gemacht: „Er ist kein Muss“, so Stierschneider.

Damit hat man schon einmal aus den Fehlern vom Vorjahr gelernt, als es für Stefan Kogler vor der Saison praktisch „den Titel oder nichts“ hieß. Der KSC-Frühling soll also eingeleitet sein.

Ob die Wachauer aber wirklich aufblühen und dann die Früchte ihres Erfolgs ernten können, wird sich erst im Verlauf der Saison weisen.