Erstellt am 26. Juli 2016, 06:12

von Stefan Berndl

Erster Schritt ist gemacht. Stefan Berndl über den Start des „Special Needs Teams“ in Rehberg.

Knapp ein dreiviertel Jahr, nachdem die Idee für das „Special Needs Team“ in Rehberg entstanden ist, wurde nun das erste Training abgehalten. Man startete zwar in kleinem Rahmen, umso wichtiger war es aber, den ersten Schritt zu machen. Das Projekt braucht Zeit, um zu wachsen, und die soll es auch bekommen. Da sind sich die Verantwortlichen in Rehberg einig. Rapid, der LASK oder St. Pölten sind die Vorbilder.

Auch da ging nichts von heute auf morgen. Dass nun ein verhältnismäßig kleiner Verein wie Rehberg nachzieht, ist daher umso bemerkenswerter. Denn selbstverständlich lassen sich mit den Namen Rapid deutlich mehr Leute erreichen als mit jenem der Rehberger. Das ist kein Geheimnis, soll aber auch kein Hindernis sein und werden.

Was bei diesem Projekt zählt, ist vor allem eines: der Spaß an der Sache. Das merkte man den ersten Trainingsteilnehmern auch an. Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen finden hier eine neue Herausforderung. Tore und Siege sind zweitrangig, primär geht es um die Freude am Sport.

Denn am Ende des Tages ist und bleibt Fußball ein Spiel. Ein Spiel, mit dessen Hilfe das Projekt „Special Needs Team Rehberg“ endgültig ins Rollen gebracht wurde. Nun gilt in den nächsten Wochen und Monaten: ein Schritt nach dem anderen.