Erstellt am 12. Juli 2016, 04:00

von Nikolaus Frings

ESV geht den nächsten Schritt. Nikolaus Frings über den neuen Transfercoup des ESV Krems.

Noch bevor der Ball in der 2. Klasse Wachau wieder zu rollen begonnen hat, setzte es bereits einen Paukenschlag nach dem anderen. Erst musste der Traditionsverein SC Senftenberg den Spielbetrieb einstellen, dann wurde bekannt, dass sich der ESV Krems in der kommenden Saison wieder zweitklassig erproben möchte.

Eine mutige Entscheidung der Vereinsführung um Obmann Andreas Murhammer, beachtet man das unterklassig doch eher dürftige Abschneiden der Kremser in der letzten Saison. Dennoch kann man Murhammer und Co. nicht den Vorwurf machen, sich dabei nichts überlegt zu haben: Vergangene Woche sicherten sich die „Aufsteiger“ die Dienste des Ex-Rohrendorf- Trainers Amir Bradaric, auch zwei erfahrene Legionäre konnten an Bord geholt werden. „Uns war klar, dass wir uns verstärken müssen, um auch langfristig wieder Erfolg haben zu können“, so Murhammer.

In der Comeback-Saison verfolgen die „Vorwärtsler“ nun das Ziel, nicht Letzter zu werden. Auch das ist als gut gesetztes Ziel zu sehen. Bedenkt man, wie viele Mannschaften nach diversen Transfercoups schon den Angriff auf die Meisterschaft ausriefen und letztlich doch kläglich scheiterten. Insgesamt bleibt also festzuhalten, dass es beim ESV Krems schön langsam wieder vorwärts gehen könnte.