Erstellt am 09. August 2016, 05:00

von Udo Sagl

„Geht nicht“ gibt‘s nicht!. Udo Sagl zum Thema „Kulturhauptstadt und Visionen“.

Noch bleibt einige Zeit zum Nachdenken. Falls Krems wirklich zur Kulturhauptstadt aufsteigt, dann schreibt man beim Festauftakt das Jahr 2024.

Aber nicht vergessen: Im Fall des Falles stehen äußerst zeitaufwändige Vorbereitungen ins Haus. Vor allem: Krems müsste sich auf einen beachtlichen Ansturm von Gästen einstellen. Dafür sind „großzügige“ Verkehrslösungen notwendig – mit entsprechend großzügigen Förderungen zur Finanzierung.

Das Geld könnte durchaus nachhaltig investiert werden. Man denke nur an die ganz große Vision, die Bundesstraße 3 in Stein unter die Erde zu legen.

„Geht nicht“ gibt‘s hier einfach nicht. Große Ereignisse erfordern große Lösungen.

Man erinnert sich: Als das kleine St. Anton am Arlberg (knapp 2.600 Einwohner) zum Austragungsort der begehrten Ski-Weltmeisterschaft 2001 gekürt wurde, wagten es Karl Schranz & Co. sogar, den Bahnhof zu verlegen – einfach so. Weil es nachhaltig sinnvoll war. Und davon profitiert der Ort noch heute.

Mut muss man eben haben – einfach so.