Erstellt am 19. Juli 2016, 03:24

von Udo Sagl

Höchste Zeit für die Notbremse!. Udo Sagl über den Aufstand gegen das Asylquartier.

„Wir haben diesen Standort nicht gewollt.“ Stadtchef Resch ist bei der Wortwahl bekannterweise sehr, sehr vorsichtig. Wenn er so etwas sagt, dann steckt schon sehr, sehr viel dahinter.

„Ich bin voll gegen dieses Quartier“, wird Sozial-Stadträtin Hollerer da schon um einiges deutlicher. Mittlerweile weiß man: Resch und Hollerer haben inzwischen beide wiederholt bei ihrem zuständigen Parteifreund in St. Pölten, bei Landesrat Maurice Androsch, eindringlich gegen das Asylheim Stein interveniert – vergeblich.

Nun gibt‘s einen offenen Aufstand der Anrainer. Und spätestens jetzt wird (fast) allen Beteiligten klar: Der Standort mitten im Wohngebiet ist absolut ungeeignet. Und auch die Auswahl der untergebrachten Flüchtlinge – mehr als 40 junge Afrikaner ohne wirkliche Aussicht auf Asyl und Arbeit – trägt nicht gerade zur Vertrauensbildung bei.

Das alles scheint plötzlich auch die verantwortliche Asyl-Care-Firma Eder zu verstehen – weil sie es muss. Also werden „Lösungen“ gesucht. Es ist höchste Zeit, die Notbremse zu ziehen!