Erstellt am 23. August 2016, 04:33

von Florian Braunauer

Krems macht Appetit auf mehr. Florian Braunauer über einen furiosen Liga-Start des Kremser SC.

Drei Spiele, drei Siege. Ligaprimus in Niederösterreichs höchster Spielklasse. Den Top-Knipser in den eigenen Reihen. Der Kremser SC macht momentan Werbung in eigener Sache.

Für den jüngsten Erfolg der Kremser gibt es viele Gründe: Zum einen wäre da der neue Coach Kurt Jusits. Der beweist, dass er das Rezept zum Erfolg kennt und anwenden kann. Auch das Kollektiv der Kremser strotzt vor Qualität und Quantität. Jusits konnte in den letzten beiden Spielen sogar Spieler wie einen Stefan Schmircher nahtlos ersetzen. Aber auch herausragende Einzelspieler haben die Kremser Kicker in ihren Reihen.

Markus Posch zeigte sich bisher fehlerlos, Lukas Marschall brillierte in der Innenverteidigung, Marvi Konci bewies Spiel für Spiel seine Kreativität, und Edin Salkic sorgte für Tore am Fließband. Das alles wird komplettiert von einer wieder erstarkten Fanbasis: Die Steher strömten zuletzt zahlreich ins Sepp-Doll-Stadion.

Letztlich muss man aber sagen, dass der Meister nicht nach drei Runden gekürt wird. Für die Regionalliga braucht es doch mehr. Vorsicht vor verfrühten Schlüssen ist also geboten.

Nüchtern betrachtet kann Kurt Jusits aber durchaus zum Kremser Meisterkoch werden und mit dem Titel der dritten Landesliga-Saison des KSC die Piemont-Kirsche aufsetzen.