Erstellt am 28. September 2015, 08:32

von Thomas Werth

Konzept nicht ohne Steiner. Thomas Werth über die Verkehrsproblematik in Stein.

Die Fußgänger ärgern sich über rücksichtslose Radfahrer, die Radfahrer wiederum über fehlende Radwege – und Autofahrer beklagen sich über volle oder zu wenige (Gratis-)Parkplätze und allgemein zu viel Verkehr auf den Straßen: Die Ausgangsposition für ein neues Verkehrskonzept in Stein könnte freilich einfacher sein. Dass aber möglichst rasch etwas geschehen muss, hat nicht zuletzt die teils sehr emotional geführte Diskussionsrunde im Salzstadl gezeigt.

Dass die Stadt derzeit noch keine Infos über eine angeblich „gute Lösung“ rausrücken kann, hebt die Stimmung natürlich nicht – zu häufig mussten die Steiner in den vergangenen Jahrzehnten die Konsequenzen einer kurzsichtigen Stadtpolitik erdulden.

Dass einige Politiker nun auch bei der Diskussion anwesend waren, ist hingegen ein gutes Signal. Denn selbst wenn Top-Experten das neue Konzept erarbeiten, sie kennen die Probleme großteils nur auf dem Papier. Die jahrelange praktische Erfahrung haben die Steiner – und die sollten beim Verkehrskonzept daher unbedingt gehört werden.