Erstellt am 26. April 2016, 04:54

von Thomas Werth

Nächstes Kapitel in S 5-Geschichte. Thomas Werth über den lange geforderten vierspurigen Ausbau.

Es war im Juni 2007, als die NÖN darüber berichtete, dass Landeshauptmann Erwin Pröll offen den vierspurigen Ausbau der S 5 von Jettsdorf nach Krems forderte und kritisierte, dass dieses letzte Teilstück in der Prioritätenliste von Werner Faymann, damals Infrastrukturminister, nach hinten gerückt sei.

Es ist nur eines von vielen Beispielen der jüngeren Vergangenheit, in der Vertreter aus Politik und Wirtschaft, vor allem aus Krems, windmühlenartig die Wichtigkeit des vierspurigen Ausbaus der S 5 für den Wirtschaftsstandort betonten und dies noch immer tun.

Geholfen hat es bis dato nichts – und könnte es auch bis nach 2030 nicht. Zumindest, wenn es nach der Asfinag, für Betrieb und Instandhaltung der S 5 zuständig, geht. Sie sieht nämlich gar keine Notwendigkeit für einen vierspurigen Ausbau.

Immerhin: Die Asfinag zeigt sich gesprächsbereit. Ein Entwicklungskonzept, das Vertreter der Region zusammen mit dem Land erarbeiten, soll die Verantwortlichen nun umstimmen. Stellt sich nur die Frage, mit welchen Argumenten dies plötzlich – nach so vielen Jahren – gelingen soll.