Erstellt am 24. Mai 2016, 04:04

von Verena Bauer

Rückschau und Ausblick. Verena Bauer über die Meisterschaft des UHK Krems – und die nahe Zukunft.

Nach einer Woche haben sich die Gemüter beim UHK Krems beruhigt, die Enttäuschung über das Aus im Halbfinale schmerzt vielleicht nicht mehr so sehr.

Obwohl die Saisonziele Halbfinale und Cup-Finale erreicht wurden, sticht es wohl vor allem deshalb, weil die rot-gelbe Mannschaft Anlass zu sportlichen Träumen gab, die zerplatzten: So schien der zweite Platz im Oberen Play-off zu einem gewissen Zeitpunkt genauso greifbar wie ein Auswärtssieg im ersten Halbfinalspiel in der Hollgasse.

Nun fiebert die HLA ihrem letzten Höhepunkt entgegen, wenn sich Bregenz und die Fivers im Finale den Titel untereinander ausmachen.

Jugend bleibt notgedrungen Tugend

In der Wachau werden indessen bereits die Karten für die Saison 2016/17 neu gemischt: Fabian Posch folgt bekanntlich Domagoj Surac (Hard) auf der Kreisposition nach.

Das Leck, das sich nach dem Abgang von Surac und Christoph Neuhold im Mittelblock auftut, wird dadurch aber nicht vollständig gestopft. Als Tormann soll Leobens Gregory Musel die Nachfolge von Michal Shejbal – der sich in den letzten Spielen nicht recht vorteilhaft präsentiert hat – antreten.

Marko Simek und Aron Tomann gaben in den letzten Matches Empfehlungen für sich ab, zu ihnen stößt Raphael Eckharter. Jugend bleibt in Krems also – zum Teil notgedrungen – die Tugend.