Erstellt am 24. November 2015, 06:28

von Stefan Berndl

Schritt zurück statt nach vor. Stefan Berndl über die Situation beim Langenloiser Landesliga-Team.

In der letzten Saison stand die Langenloiser Tischtennistruppe noch vor der Rückkehr in die 2. Bundesliga, ehe sie aufgrund des Reglements auf das Aufstiegs-Play-off verzichtete.

Heuer bietet sich ein anderes Bild. Nach acht Spieltagen haben die Kamptaler erst einen Sieg auf dem Konto, liegen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Grund dafür sind die regelmäßigen Ausfälle der Stammspieler. In keinem der bisherigen Spiele konnte man in Bestbesetzung antreten. Beruf und Studium machten den Akteuren häufig einen Strich durch die Rechnung.

Adrian Jankowiecki, der als Einziger alle Partien absolvierte, stand meist alleine auf weiter Flur. Die Konsequenz: Zweimal musste man in Unterzahl agieren, bei ebenso vielen Spielen verzichteten die Langenloiser auf ein Antreten. „So hat das keinen Sinn“, weiß auch Vereinsobmann Elmar Menigat.

Eine Besserung der Situation ist nicht in Sicht, was wohl dazu führen wird, dass sich das Team bereits in der Winterpause aus der Liga zurückziehen wird. Um freiwillig abzusteigen und sein Glück in der 2. Landesliga zu versuchen. Da wird nicht in Vierer-, sondern in Dreier-Teams gespielt, was „es natürlich auch deutlich leichter macht, genügend Leute zusammenzubekommen“, so Menigat. Statt einen Schritt nach vorne macht der Klub also aller Voraussicht nach wieder einen zurück.